Praxis-Ratgeber

Was kostet ein Online-Bestellsystem für Restaurants?

Die Kosten eines Online-Bestellsystems bestehen nicht nur aus dem sichtbaren Monatspreis. Restaurantinhaber sollten außerdem Provisionen, Vertragslaufzeit, Einrichtungsleistungen, Zahlungsgebühren und den internen Pflegeaufwand getrennt betrachten. Dieser Ratgeber zeigt eine transparente Prüflogik und ordnet die drei GastroSprint-Tarife ein.

Wie setzen sich die Kosten eines Online-Bestellsystems zusammen?

Zum Preis eines Online-Bestellsystems gehört mehr als die monatliche Grundgebühr. Je nach Angebot kommen Provisionen, Gebühren externer Zahlungsanbieter, Zusatzleistungen und interner Betriebsaufwand hinzu. Ein günstiger Einstiegspreis sagt wenig aus, solange der enthaltene Funktionsumfang und die bestellabhängigen Kosten fehlen.

GastroSprint Direkt ist ab 64 Euro netto pro Monat verfügbar. Auf Direktbestellungen über den GastroSprint-Shop wird keine zusätzliche prozentuale GastroSprint-Bestellprovision berechnet. Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat. Growth ergänzt den Bestellshop um die eigene Restaurant-App und kostet 119 Euro netto monatlich bei drei Monaten Vertragslaufzeit. Complete ergänzt Growth um die modulare Restaurant-Website und kostet 149 Euro netto monatlich plus 499 Euro netto einmalige Einrichtung, ebenfalls bei drei Monaten Vertragslaufzeit. Verbindlich ist das individuelle Angebot, das ein Restaurant vor Vertragsabschluss erhält.

Welche Kostenarten sollte ein Restaurant getrennt prüfen?

Trenne für den Vergleich fünf Kostenarten. In einer einzigen Gesamtsumme ist später kaum zu erkennen, woher Mehrkosten kommen.

  1. Fester Systempreis: die regelmäßig berechnete Grundgebühr für Bestellshop und Verwaltungsoberfläche.
  2. Bestellabhängige Provision: ein prozentualer Anteil oder fester Betrag, der mit jeder Bestellung anfällt.
  3. Zahlungsabwicklung: Gebühren eines externen Zahlungsanbieters für Kreditkarte, PayPal oder andere Online-Zahlarten.
  4. Einrichtung und Zusatzleistungen: beispielsweise Website-Erstellung, individuelle Medien oder zusätzliche Arbeiten außerhalb des Tarifs.
  5. Interner Aufwand: Zeit für Speisekartenpflege, Verfügbarkeiten, Öffnungszeiten und die Bearbeitung eingehender Bestellungen.

Diese Kosten verändern sich nicht auf dieselbe Weise. Der feste Systempreis bleibt gleich, eine prozentuale Provision steigt mit dem vermittelten Umsatz. Zahlungsgebühren fallen bei den entsprechenden Zahlarten an. Zusatzleistungen sollten als einmaliger Betrag oder nach Umfang ausgewiesen sein. Wie hoch der interne Aufwand ausfällt, hängt vom Betrieb und den Zuständigkeiten im Restaurant ab.

Was ist im GastroSprint-Direkt-Monatspreis enthalten?

In GastroSprint Direkt sind der eigene mobile Bestellshop und ein geschütztes Restaurant-Dashboard enthalten. Dazu kommen die beschriebenen Funktionen für Lieferung und Abholung. Restaurants können Produkte und Extras pflegen, Lieferzonen konfigurieren, Öffnungszeiten verwalten und Bestellstatus bearbeiten. Auch der kontrollierte KI-Speisekartenimport gehört zum Tarif.

GastroSprint Direkt ist ab 64 Euro netto pro Monat verfügbar. Der konkrete Angebotspreis ändert sich nicht mit der Zahl der Bestellungen. Damit lässt sich der Softwarepreis als fester Monatswert planen. Für zusätzliche Direktbestellungen fällt keine prozentuale GastroSprint-Provision an.

Eine vollständige Liste der aktuell beschriebenen Leistungen steht auf der Seite Funktionen. Der Preisüberblick trennt enthaltene und optionale Leistungen und sollte bei späteren Produktänderungen als aktuelle Quelle verwendet werden.

Welche zusätzlichen Kosten können entstehen?

Restaurants ohne geeignete professionelle Website können GastroSprint Complete wählen. Das Paket verbindet die modulare Restaurant-Website mit Bestellshop und App für 149 Euro netto monatlich zuzüglich 499 Euro netto einmaliger Einrichtung. Der Website-Umfang folgt dem standardisierten GastroSprint-System; individuelle Erweiterungen außerhalb dieses Umfangs werden separat abgestimmt.

KI-generierte Produktbilder sind ein optionaler, kostenpflichtiger Zusatzservice. Der Preis richtet sich nach dem vereinbarten Umfang und gehört nicht pauschal zum Monatstarif. Halte vor der Beauftragung fest, wie viele Bilder benötigt werden, wie die Freigabe abläuft und ob spätere Ergänzungen separat berechnet werden.

Auch Gebühren externer Zahlungsanbieter gehören nicht zum GastroSprint-Monatspreis. Sie entstehen bei der Zahlungsabwicklung und sind keine GastroSprint-Bestellprovision. Das Restaurant prüft vor dem Start die aktivierten Zahlarten, die Konditionen des jeweiligen Zahlungsanbieters und den Umgang mit Rückerstattungen.

Wie vergleicht man Festpreis und Provision sachlich?

Rechne beide Angebote mit demselben monatlichen Bestellvolumen und demselben durchschnittlichen Warenkorb. Notiere zuerst den festen Monatspreis und berechne dann die umsatzabhängigen Kosten mit dem erwarteten Direktbestellumsatz. Eine einmalige Leistung, die länger genutzt wird, sollte im Vergleich nicht vollständig in einem einzelnen Monat landen.

Für ein provisionsbasiertes Angebot lautet die Grundrechnung:

  1. Anzahl der Bestellungen pro Monat bestimmen.
  2. Durchschnittlichen Bestellwert festlegen.
  3. Beide Werte zum vermittelten Monatsumsatz multiplizieren.
  4. Den vertraglich genannten Provisionssatz auf diesen Umsatz anwenden.
  5. Feste Grundgebühren und weitere vertragliche Kosten ergänzen.

Für GastroSprint Direkt wird im Rechenbeispiel der Einstiegspreis von 64 Euro netto eingesetzt. Es wird keine zusätzliche prozentuale GastroSprint-Provision auf Direktbestellungen addiert. Der Ersparnisrechner auf der Startseite rechnet einheitlich mit einem durchschnittlichen Bestellwert von 32 Euro und einer angenommenen Portalprovision von 14 Prozent. Diese Annahmen veranschaulichen ein Szenario und ersetzen weder die tatsächlichen Portalkonditionen noch ein individuelles Vertragsangebot.

Warum ist die Vertragslaufzeit ein Kostenfaktor?

Die Vertragslaufzeit bestimmt, wie lange ein Restaurant den regelmäßigen Preis mindestens zahlt. Ein günstiger Monatswert kann durch eine lange Bindung oder starre Kündigungstermine unflexibel werden. Lies Preis und Laufzeit deshalb immer zusammen.

GastroSprint Direkt hat eine Vertragslaufzeit von einem Monat. Für Growth und Complete beträgt die Vertragslaufzeit wegen des höheren Einrichtungsaufwands drei Monate. Vor Vertragsabschluss sollte das Restaurant das konkrete Angebot auf Kündigungsregelung, Leistungsbeginn und individuell vereinbarte Zusatzarbeiten prüfen.

Auch die Einführungszeit gehört in die Planung. Speisekarte, Liefergebiete, Öffnungszeiten und Verantwortlichkeiten müssen abgestimmt werden, bevor der Bestellshop zuverlässig betrieben werden kann. Der Ratgeber Online-Bestellungen im Restaurant einführen zeigt, welche Angaben vor dem Start benötigt werden.

Welche Fragen gehören in jedes Angebot?

Für einen brauchbaren Vergleich reichen die Monatswerte allein nicht. Kläre schriftlich, was enthalten ist und wodurch sich der Preis verändert:

  • Ist der Bestellshop im Monatspreis enthalten?
  • Gibt es eine prozentuale oder feste Gebühr pro Bestellung?
  • Welche Funktionen für Lieferung, Abholung und Speisekarte sind enthalten?
  • Welche Zahlungsgebühren rechnet ein externer Anbieter ab?
  • Entstehen Einrichtungs-, Schulungs- oder Supportkosten?
  • Welche Vertragslaufzeit und Kündigungsregelung gelten?
  • Wer pflegt Preise, Produkte, Verfügbarkeiten und Öffnungszeiten?
  • Welche optionalen Leistungen werden nach Aufwand angeboten?

So vergleichst du Angebote mit unterschiedlichem Leistungsumfang nicht anhand einer einzigen Zahl. Weder ist ein Festpreis automatisch günstiger noch eine Provision automatisch teurer. Rechne mit einem realistischen Bestellvolumen und prüfe, ob der Funktionsumfang zum Betrieb passt.

Wann lohnt sich ein eigener Direktkanal?

Ein eigener Direktkanal liegt nahe, wenn Gäste das Restaurant bereits über die Website, das Google-Unternehmensprofil, soziale Netzwerke, Flyer oder Verpackungen erreichen. Diese Kontaktpunkte können zum eigenen Bestellshop führen. GastroSprint berechnet dafür keinen prozentualen Anteil an der Direktbestellung.

Ob sich das rechnet, hängt vom jeweiligen Restaurant ab. Bestellvolumen, Warenkorb, Zahlungsarten, Lieferkosten und operativer Aufwand unterscheiden sich. Nutze für die Entscheidung daher ein transparentes Szenario mit den eigenen Zahlen statt einer pauschalen Einsparungszusage.

Wer den tatsächlichen Ablauf sehen möchte, kann eine kostenlose Demo anfragen. In der Demo lassen sich Leistungsumfang, erforderliche Angaben und mögliche Zusatzleistungen für das konkrete Restaurant abgrenzen.

Häufige Fragen

Was kostet GastroSprint pro Monat?

GastroSprint Direkt ist ab 64 Euro netto pro Monat verfügbar. Growth kostet 119 Euro netto monatlich. Complete kostet 149 Euro netto monatlich plus 499 Euro netto einmalige Einrichtung. Für Direkt gilt ein Monat Vertragslaufzeit, für Growth und Complete gelten drei Monate. Maßgeblich ist das individuelle Angebot vor Vertragsabschluss.

Berechnet gastrosprint eine Provision pro Bestellung?

Nein. Für Direktbestellungen über den gastrosprint-Shop wird keine zusätzliche prozentuale gastrosprint-Bestellprovision berechnet. Gebühren externer Zahlungsanbieter sind davon getrennt zu betrachten.

Welche Leistungen können zusätzlich kosten?

GastroSprint Complete umfasst eine modulare Restaurant-Website für 149 Euro netto monatlich zuzüglich 499 Euro netto einmaliger Einrichtung. KI-Produktbilder und individuelle Erweiterungen werden separat nach Umfang angeboten.

Quellen und Produktgrundlage

  • gastrosprint: PreiseOffizielle Grundlage für Monatspreis, Vertragslaufzeit und optionale Leistungen.Abgerufen am
  • gastrosprint: FunktionenOffizielle Grundlage für den aktuell beschriebenen Funktionsumfang.Abgerufen am
Unverbindlich kennenlernen

Bereit für deinen eigenen Bestellkanal?

Hör auf, den großen Unternehmen Provision zu zahlen. Hole deine Stammkunden zu dir auf die Website und spare bares Geld.